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Pergola-Glossar: 35 Fachbegriffe einfach erklärt

Pergola-Beratungen sind voll von Fachbegriffen: „bioklimatisch“, „BSH“, „Lamellendach“, „Zip-Screen“, „KNX“. Das Glossar erklärt die 26 wichtigsten Begriffe in 1–3 Sätzen, damit du auf Augenhöhe mit Verkäufern und Fachpartnern sprichst.

Pergola-Glossar mit 26 Fachbegriffen aus den Bereichen Material (Aluminium, BSH, LVL), Konstruktion (Fundament, Lamellendach, Querstrebe), Steuerung (Matter, KNX), Normen (DIN EN 13561, Schneelast-Zonen) und Anbieter-Jargon (TÜV, Bioklimatik, Zip-Screen). Stand: Mai 2026.

5 Min. Lesezeit Aktualisiert: November 2026 Als Quelle in Google merken

A – C

BegriffErklärung
Aluminium-PulverbeschichtungSchutzschicht auf Alu-Profilen: Trockener Lack wird elektrostatisch aufgetragen und bei 200 °C eingebrannt. Wartungsfrei, witterungsbeständig 20+ Jahre. Standard bei allen Premium-Pergolen.
BioklimatikKonzept der Pergola-Lamellendächer mit drehbaren Aluminium-Lamellen. Lamellen geöffnet = Luftzirkulation und teilweise Sonne; geschlossen = Sonnen- und Regenschutz.
BSH (Brettschichtholz)Verklebte Holzlamellen aus Fichte, Lärche oder Douglasie. Tragfähiger als Vollholz, formstabiler, für große Spannweiten ab 5 m fast Pflicht. Erkennbar an sichtbaren Schichten.
Cabrio-FunktionDach komplett einklappbar bei Sonne, ausfahrbar bei Regen. Bei manchen Pergolamarkisen und bei Pergolaschirmen üblich. Funktional zwischen Markise und Pergola.

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D – G

BegriffErklärung
DIN EN 13561Europäische Norm für Außenwindschutzanlagen und Markisen, definiert Windwiderstandsklassen (1–5). Klasse 4 entspricht 13 m/s Windgeschwindigkeit. Wichtig für Pergolen-Vergleich.
Drehmoment-MotorElektromotor in der Pergola-Welle, der die Lamellen verstellt. Typische Leistung 30–60 Nm. Bei Premium-Modellen mit Encoder für präzise Winkelpositionierung.
EinsteinkfundamentBetonfundament für freistehende Pergola-Pfosten. Standardgröße 40×40×80 cm pro Pfosten, mindestens 80 cm tief wegen Frostfreiheit.
Falt-StoffdachStoffdach in Pergola-Rahmen, das per Motor zusammengefaltet wird. Wasserdicht im ausgefahrenen Zustand, kompakt im eingefahrenen.
Festflächen-GenehmigungOb eine Pergola mit festem Dach verfahrensfrei ist, regelt die Landesbauordnung des Bundeslandes. In den 6 Ländern, deren Gesetzestext wir prüfen, gelten Flächen- und teils Tiefengrenzen.

H – L

BegriffErklärung
Hauswand-MontagePergola wird an der Hauswand fixiert („wandgebunden“). Spart 2 Pfosten gegenüber freistehender Variante. Verlangt geeignete Anker je nach Wandtyp (Bolzenanker, Verbundmörtel, Thermoanker bei WDVS).
KNXBus-Standard für Gebäudeautomation. Premium-Pergolen lassen sich an bestehende KNX-Installationen anschließen, meist über ein Gateway.
LamellendachPergola-Dach aus drehbaren Aluminium-Lamellen. Stufenlos verstellbar zwischen 0° (geöffnet) und 105–145° (geschlossen). Wasserableitung über integrierte Rinne.
LVL (Laminated Veneer Lumber)Furnierschichtholz, höherwertiger als BSH. Wird selten bei Pergolen verwendet, eher im Spezialbau.

M – R

BegriffErklärung
Matter (Smart Home)Offener Smart-Home-Standard seit 2022, getragen von der Connectivity Standards Alliance. Erlaubt herstellerübergreifende Steuerung. Pergolux unterstützt Smart Matter® bei der Pergola 4 Pro+ und der Pergola 4 Pro Max+.
PergoluxPergolen ab 2.189 € als Bausatz. Modelle Serie 4: Pergola 4+ (manuell, Kurbel), Pergola 4 Pro+ (Motor, LED-Balken, Smart Matter), Pergola 4 Pro Max+ (Motor, LED in den Lamellen, Smart Matter). 10 bis 11 Jahre Garantie auf das Tragwerk (11 bei den Plus-Modellen), Wind bis Windstärke 12, Schnee 73,5 bis 500 kg/m² je nach Modell und Größe.
Punktfundament4 separate Beton-Fundamente unter den Pergola-Pfosten. Günstigste Variante, geeignet bis 5×5 m.
QuerstrebeHorizontales Profil zwischen den Pergola-Pfosten, trägt das Dach. Aluminium-Profile ab 100 mm Höhe für Spannweiten bis 4 m, ab 140 mm für 5 m, ab 160 mm für 6 m.
RegensensorSensor an Pergola-Lamellen, der bei Regen automatisch das Dach schließt. Ob er serienmäßig ist oder nachgerüstet werden kann, legt der Hersteller fest.

S – Z

BegriffErklärung
Schneelast (DIN EN 1991-1-3)Last, die ein Dach durch Schnee tragen muss. In Deutschland Zone 1 (50 kg/m²) bis Zone 3 (mehr als 100 kg/m², Alpen).
SturmsicherungMechanische oder elektronische Vorrichtung, die die Pergola bei starkem Wind in eine sichere Stellung fährt. Welche das ist, legt der Hersteller fest.
TÜV-ZertifizierungPrüfsiegel des TÜV für statische Sicherheit der Pergola-Konstruktion. Pergolux dokumentiert für die Serie 4 unter anderem Windlast bis Windstärke 12 und Schneelast von 73,5 bis 500 kg/m² je nach Modell und Größe sowie 10 bis 11 Jahre Garantie auf das Tragwerk.
UV-SchutzBezeichnung der UV-Filter-Eigenschaft von Stoff- oder Glasdächern. UPF-Werte 30+ blockieren mehr als 96 % UV-Strahlung.
VertikalmarkiseSenkrechte Stoffmarkise als Seitenwand der Pergola. Schützt vor Wind und tiefstehender Sonne. Oft als Zip-Screen ausgeführt.
WDVS (Wärmedämmverbundsystem)Außendämmung an Wohnhäusern, meist EPS oder Mineralwolle 12–20 cm. Bei Pergola-Wandmontage Thermoanker Pflicht, weil normale Dübel die Dämmung beschädigen.
WindwiderstandsklasseKlassen 0–5 nach DIN EN 13561, definieren die maximale Windgeschwindigkeit, der ein Pergola-Dach standhält. Klasse 5 entspricht 16 m/s.
Zip-ScreenVertikalmarkise mit Reißverschluss-Führung in seitlichen Schienen. Hält Wind bis Stärke 6–7, blockt UV-Strahlung.
Sunjoy

Anbieter im Überblick

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Häufige Fragen

Was bedeutet bioklimatisch bei Pergolen?

Bioklimatisch beschreibt Pergola-Lamellendächer mit drehbaren Aluminium-Lamellen. Geöffnete Lamellen erlauben Luftzirkulation und Teilbeschattung, geschlossene Lamellen schützen vor Sonne und Regen.

Welche Schneelast-Zone gilt bei meiner Pergola?

Deutschland teilt sich nach DIN EN 1991-1-3 in Zone 1 (Norddeutschland, 50 kg/m²), Zone 2 (Mitteldeutschland, 70 kg/m²) und Zone 3 (Süddeutschland und Alpen, 100+ kg/m²). Die Pergola muss die maximale Last für die jeweilige Zone tragen können.

Was ist eine Windwiderstandsklasse?

Eine Klasse von 0 bis 5 nach DIN EN 13561, die definiert, welche Windgeschwindigkeit ein Pergola-Dach aushält. Klasse 4 = 13 m/s (entspricht Windstärke 6 nach Beaufort), Klasse 5 = 16 m/s (Windstärke 7). Bei freistehenden Pergolen mindestens Klasse 4 wählen.